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日志


12月12日

Yaxchilán y Bonampak

Heute haben wir uns eine langen Ausflug angetan:
Um 6 am wurden wir am Hotel abgeholt und auf gings in Richtung Yaxchilán, was auch Maya Ruinen sind, aber mitten im Jungle. Haben dann noch auf dem Weg fuer ein leckeres Fruehstueck gehalten. Die Fahrt hat ca 1,5 Stunden oder so gedauert...Irgendwann waren wir dann an dem Anlegeplatz der Boote angekommen.  Mit dem Boot gings dann weiter in Richtung Yaxchilán. Der Fluss auf dem wir unterwegs waren, ist uebrigends die Grenze zu Guatemala. Da gings dann so eine Stunde hin. Die Ruinen waren wirklich mitten im Urwald, am Fluss und nur mit dem Boot zu erreichen. Haben mir gut   gefallen, zwar nicht besser als Palenque, aber es war eine ganz andere Atmosphaere weil da die ganze Zeit die Affen zu hoeren waren, und die Geraeuschkulisse eh ganz anders war.....
Bonampak war eingentlich nichts besonderes.... noch mehr Steinhaufen halt....  Und es war viel kleiner....
 
Morgen gehts dann zu Agua Azul.... bin schon gespannt....
 
Drueck euch
Kathy
 
12月11日

Palenque

Heute gegen Mittag simma in Palenque angekommen und haben uns geschickt, dass wir die Ruinen noch anschauen koennen. Sind mit einem von den suessen oeffentlichen Minibussen dorthingefahren. Eintritt gabs heute nicht, weil ja Sonntag ist und Sonntags alle Staatlichen Anlagen (wie Museene und so...)  freien Eintritt haben....
Haben uns einen Fuehrer genommen, der uns a bisserl was zu den einzelnen Gebeuden bzw. Ruinen erzaehlt hat.
War super interessant. Hab unter die Bilder druntergeschrieben, was drauf zu sehen ist.
Was total interessant war ist, dass nur ca 2 % der Anlagen ausgegraben sind. 98% befindet sich noch unter dem Jungle - Geaest.
Leider fehlt das Geld...ausserdem dauern so Ausgrabungen ziemlich lange....
Viel braucht ich eigetlich gar nicht zu erzaehlen , denn sie Bilder sprechen ja fuer sich....
Nur noch:
Palenque liegt mitten im Urwald und hat ein ziemlich tropisches Klima. Die letzten 8 Tage hatte es ununterbrochen geregnet, aber grad fuer uns hats rechtzeitig aufgehoert....
Das Dorf Palenque ist ziemlich haesslich, aber man kommt ja schliesslich auch wegen den Ruinen her....
 
Morgen werden wir dann noch einen Daytrip zu anderen Ruinen machen...bin schon gespannt
 
Liebe Gruesse aus dem fernen Mexico,
schick euch eine dicken Kuss ueber den Ozean,
 
Kathy

San Cristobal

Sind gestern in San Cristobal angekommen und haben schon einiges erlebt:
Als ersten haben wir, gleich nach der Ankunft ein "Date" mit Alex und Raul an der Catedrale gehabt. Es war naemlich so, dass die Sonja in der Sueddeutschen Zeitung einen Artikel ueber Alex und Raul gefunden hatte, die in Mexico, in San Cristobal, jeden Tag super Touren in 2 indígena Doerfer organisieren. Und da haben wir uns gedacht, dass machen wir und standen Punkt 9:30 an der Catedrale um die 2 zu treffen .... und es hat geklappt...
 
Chamula + das andere Dorf...
 
Chamula ist ein autonomes indígena Dorf. Es hat eigene Autoritaeten, sowie eigene Gesetze...
Zum Beispiel:
- Es gibt Poligamie, ein Mann kann bis zu 3 Frauen haben
- Die Ehe gibt es nicht, es ist mehr so ein zusammenleben und wenn das nicht klappt, dann kehrt jeder wieder nach Hause zurueck
- Kinder kriegt man da meistens ab 14 und der Durchschnitt ist 8-10 Kinder pro Frau...
- Die schlimmsten Verbrechen sind Diebstahl und Vergewaltigung einer Frau, wenn man im Akt erwischt wird, wird man meistens von den   Dofbewohnern geluencht
- Man kann nicht in diese Gemeinde ziehen, man muss in ihr Geboren werden um das REcht zu haben dort zu leben
- Die Zahl 3 ist aeusserst wichtig fuer deren Kultur (3 Gewalten, Vater Mutter Kind, Kosmos Erde Untergrund,.....)
- Der Friedhof ist auch ziemlich anders: Die weissen Kreuze stehen fuer Kinder, die tuerquiesen fuer Jugendliche und die schwarzen fuer erwachsene.
................................... usw.
 
Wir sind dann dort gleich mal in die Kirche gegangen, die eine etwas andere Kirche war:
Auf dem Boden lagen 1000e von Piniennadeln verstreut, die dem Raum zusammen mit den 1000den von Kerzen ein total angenehmes Aroma gegeben hat. Fotos durfte man leider keine machen...
An den Seiten rechts und links waren viele Schaukaesten mit Heiligenfiguren aufgereiht vor denen jeweils Fluten von brennenden Kerzen standen. Ausserdem sassen ueberall auf dem Boden Menschen in kleinen Gruppen. Baenke oder Altare kennt diese Kirche nicht. In dieser Kirche war es auch nicht leise.....
Die Gruppen von Menschen auf dem Boden hatten eine besondere Bedeutung:
Wenn sich jemand krank fuehlt, dann muss er bevor er zum richtigen Arzt geht, zu einem der zahlreichen Dorfheiler gehen. Diese Dorfheiler sind Maenner und Frauen, die sich durch etwas besonderes auszeichnen, wie zum Beispiel 6 Finger an einer Hand oder 6 Zehen an einem Fuss......
Dieser Dorfheiler nehmen dann den Puls des "Heilungsbeduerftigen" und sagen ihm dann, wieviele Kerzen und welche Farben er kaufen muss und dann mit in die Kirche bringen muss. Die Verschiedenen Farben der Kerzen haben unterschiedliche Bedeutungen.
Mit in die Kirche muss der "Heilungsbeduerftige" dann 5 Sachen bringen:
 
1. Die Kerzen - und das sind meistens nicht gerade wenig...
2. Pox - Das ist ein alkoholhaltiges Getraenk
3. Ein Huhn - das dann meistens zum Ende der Zeremonie hin getoetet wird
4. Eier - die fuer neues Leben stehen
5. Softdrink, wie meistens Coco Cola
 
Und dann setzt sich eben dieser heiler mit dir auf den Boden in die Kirche und faengt an zu beten, was mehr so ein Singsang ist.
Wir haben so eine Reinigung, die von einer Heilerin vollzogen wurde beobachtet. Und am Schluss hat sie echt dem Huhn den Hals umgedreht. War voll scheusslich, weil das noch paar Minuten lang voll gezuckt hat.
 
Danach simma dann in das Haus eines Mayordomos´ gegangen. Ein Mayordomos ist ein Mann, der fuer 1 Jahr lang einen Patron pflegt und Feste in dessen Namen veranstaltet, was er alles aus eigener Tasche bezahlen muss. Das sind pro Jahr nur fuer die Feste rund 150000 Pesos, was ungefaehr 10 000   Euro entspricht. Fuer diesen Posten melden sich die Maenner freiwillig, weil es eine grosse Ehre ist. Er zieht dann mit seiner Familie in ein Haus, von wo aus er diesem Patron dann dient. Ich weiss nichtmehr wieviele Patrone es gibt, aber es waren mindestens 20.
In diesem Haus war der Boden auch wieder mit Pinienzweigen ausgelegt, in der mitte des Raumes hingen dekorative Zweige oder irgendwie sowas und an der Decke war auch irgendwas. Diese 3 "Ebenen" spieglen eben diese Dreiheit wieder: Kosmos, Erde, Unterwelt.
Ausserdem muss der Mayordomos alle 6 Studen zur Kirche gehen.
Dieses Haus durften wir leider von innen auch nicht fotografieren.
Und die Einheimischen haben sich auch nicht fotografieren lassen, weil sie glauben, dass ihnen dadurch die Seele geraubt wird.
Nur wenn sies nicht gemerkt haben, konnte man fotos machen.
 
Danach simma dann noch in ein anderes Dorf, das nicht ganz so krasse gesetzt hat. Da waren die Einwohner auch a bisserl mehr aufgeschlossen. Waren da dann auch bei Einheimischen die selbergefertigte Schen verkauft haben. Haben dort frische selbst gemachte Tortillas und Alkohol probieren duerfen. Der Pox mit Zimt hats uns dann so angetan, dass wir davon unbedingt ne Falsche kaufen mussten  
Am Nachmittag dann haben wir und a bisserl San Chtistobal angeschaut. Ist ein total suessses Doft. Sind dann auch ueber einen Mercado geschlendert und haben ihn natuerlich nicht verlassen ohne was gekauft zu haben....  Hab mir eine Lederguertel gekauft, der echt so riecht, als ob das Tier noch mit dranhaengen wuerde....
 
Cañon del Sumidero
Am naechsten Tag simma dann zum Cañon del Sumidero gefahren. War eine organisierte Tour. Zum Cañon und durch denselben sind wir mit dem Boot gefahren. War auf alle Faelle ein erlebnis.... bevor wir in den Cañon rein sind, haben wir noch Geier beim baden und sonnen gesehen, ausserdem ein Krokodil, dass dann irgendwann so schnell ins Wasser geschossen ist, dass ich schon Angst gehabt hab, dass es gleich an der Bootswand hochspringt....
Der Cañon war wirklich beeindruckend. Sind ungefaehr 1 Stunde durchgefahren und haben eine Grotte, einen Wasserfall der nur im Sommer Wasser hat und merkwuerdige Pflanzen und Tiere und jede Menge steile Felswaende gesehen.
 
Am naechsten Tag gings dann schon ganz in der Frueh weiter nach Palenque, beruehmt fuer seine Maya Ruinen.
 
 
 
12月9日

Puerto Escondido

 
Nach einer absolut schrecklichen Nachtfahrt im Bus sind wir endlich in Puerto Escondido angekommen, um ca 7:00 in der Frueh. Haben dann gleich erstmal in unsere Cabañas aufgemacht, im Rockaway Hotel. Das ist ein Hotel direkt am Strand, wo normalerweise die geilste und greossten Wellen ueberhaupt sind. Und dementsprechend natuerlich auch viele Surfer
Die Cabanñas waren eigentlich ganz ok... Haben unser Zeug da abgeliefert und sind dann natuerlich erstmal an den Strand. Aber natuerlich nicht an irgendeinen Strand, sondern den schoensten von Puerto Escondido...
Zu diesem Strand musste man ein  paar Stufen hinabsteigen aber man konnte von oben schon sehen, was einen da erwartet. Einfach absolut traumhaft...siehe s...
Und so haben wir dann wieder mal einen superschoenen Tag am Strand verbracht
Irgendwann, als wir dann doch fast am Strand eingeschlafen waeren simma dann in unsere Cabañas zurueck. Und super Ueberraschung: Direkt neben uns in der Cabaña, waren 3 Deutsche Maedels, die auch mit uns in Puebla an der Ibero studiert hatten.
Sind am Abend dann in einem Restaurante namens "Los Crotos" essen gegangen. War erstamal superlecker und ausserdem super romantisch. Da ist mir natuerlich der Ivan mal wieder furchtbar abgegangen. ....
Das REstaurante war direkt am Strand und super schoen beleuchtet..... unnd einfach eine total schoene Atmosphaere...
Und wieder bei unseren Cabañas waere ich dann fast von einer herabfallenden Kokusnuss erschlagen worden.... Zum Glueck war ich nicht 2 sec. schneller...
Am naechsten Tag war ich a bisserl am Strand, abisserl in der Stadt und abisserl am Pool. Und am Abend gings dann auch schon weiter nach San Cristobal, wo ich jetzt noch gerade bin....
Und wo ich jetzt noch a bisserl die Stadt anschauen werde..
 
Machts gut, ich drueck euch alle,

Acapulco

 
Hallo ihr Lieben,
Habs jetzt doch nimmer geschafft mich vorher zu melden, sorry...
Am ersten Dezember gings endlich los nach Acapulco, auch wenn der Abschied schwergefallen ist...
Aber es ist ja im Grunde nur ein Monat den wir weg sein werden...
Erste Station war also Acapulco. Sind ueber Nacht gefahren, weil wir uns gedacht haben, mit jeder Nachtfahrt sparen wir uns eine Uebernachtung im Hotel
Sind also quasi am 2. in der Frueh in Acapulco angekommen. Um 7, und es war schon ziemlich heiss..... Erste Station war natuerlich gleich mal Hotel pool, waehrend wir darauf gewartet haben , bis wir endlich unsere Zimmer beziehen konnten. Das Hotel hat voll gepasst. War direkt am Strand mit Pool. Und auf der Rueckseite lief gleich die Hauptstrasse von Acapulco lang, die irgendwie auch gleichzeitig das Zentrum bildet...
 
Am ersten Tag haben wir dann auch gleich am Abend, nach dem Sonnenuntergang die beruehmten Klippenspringer von Acapulco angeschaut...  War schon nicht schlecht...Fotos hat der Andi gemacht, die noch irgendwann folgen werden...
Haben davor in einem der kleinen zahlreichen Restaurantes zu abend gegessen. Hab da die besten Tacos meines Lebens gegessen!!! Und der Witz dabei ist, dass der Eigentuemer ein deutscher ist, der schon seit ueber 20 JAhren in Acapulco lebt
Und nach dem essen haben wir dann eben die Klippenspringer angeschaut, wobei wir leider nicht die einigen waren... Aber zum Glueck sind die Mexicaner ja so klein, dass wir da bequem drueberschauen konnten...
Am naechsten Tag simma dann zur isla Roqueta gefahren, eine kleine Insel bei Acapulco.
Sind da dann kleinen Pfaden gefolgt, auf der Suche nach einem schoenen Badestrand. Haben dann irgendwann eine kleine Bucht gefunden. Voll schoen war die. (siehe Foto) DIe haben wir dann ein oder 2 Stunden nur fuer uns gehabt und als dann die ganzen Leute gekommen sind, haben wir uns auch wieder auf den Heimweg gemacht.
Am Tag drauf simma dann an einen anderen Strand gefahren, in Puerto Marquess, den wir mehr oder weniger auch fuer uns hatten. Ausser der vielen Strandverkaeufer, die mit der Zeit ganz schoen nervig werden, war fast niemand da.
Am naechsten Tag simma dann gegen Abend wieder weiter gefahren nach Puerto Escondido.
 
Also was mir auf alle Faelle im Gedaechtnis bleiben wird, sind die Busfahrten in Acapulco. Die Busse da sind der Wahnsinn. Einmal haben wir einen erwischt, bei dem die Bremsen dermassen gequietscht haben, dass ich echt gedacht hab, die machens simmer lang. Ein anderes mal simma in einem Bus mit Schwarzlicht gefahren... War schon irgendwie cool.
 
Beso muy grande, drueck euch alle